Das Manifest
Wer wir sind, was wir durchlebt haben – und warum das dein nächstes Kapitel verändert.
Heute saß Thorsten seinem Banker gegenüber und sagte einen Satz, mit dem der Mann nicht gerechnet hatte: dass wir aufhören. Restaurant abgeben, Ferienhof verkaufen, die Back- und Kochkurse vor Ort aufgeben, gehen.
Für einen Banker ist das schwer zu fassen. Der Laden verdient inzwischen richtig Geld. Da steigt jemand mitten im besten Lauf aus, freiwillig, ohne Not. „Das ist schon krass“, sagte er, und er meinte es.
Dann sagte er etwas, und das ist der eigentliche Grund für diese Seiten. Wir hätten ja mal etwas Anständiges gelernt – und könnten mit dem, was wir erlebt haben, sicher vielen Menschen helfen.
Man muss wissen: Ein Banker ist nicht sentimental. Sein Beruf ist es, nüchtern zu beurteilen, ob eine Sache trägt. Jeden Tag, mit echtem Geld. Wenn ausgerechnet der sagt „damit könnt ihr helfen“, ist das nicht bloß Nettigkeit. Es ist ein klares und unmissverständliches Urteil.
Wer beruflich beurteilt, ob eine Geschichte trägt, erkennt den Unterschied zwischen gelesen und gelebt.
Wir helfen Unternehmerfamilien, aus Erfolg Freiheit zu machen. Das ist der ganze Auftrag, in einem Satz.
Vielleicht kennst du das: Die Zahlen stimmen, das Unternehmen läuft, von außen ist alles Erfolg. Und trotzdem redet ihr abends nur noch über Umsatz, Personal und geschäftliche Herausforderungen, aber nicht mehr miteinander. Das Handy liegt beim Essen auf dem Tisch. Nur für den Fall der Fälle. Dein Kind hat aufgehört zu fragen, ob du zuschaust. Und nachts ist da der Gedanke, den du tagsüber wegschiebst: dass du am Ende nicht das Geschäft verlierst, sondern deine Familie – und es zu spät merkst.
Denn Erfolg und ein gutes Leben sind nicht automatisch dasselbe oder zwingend verknüpft. Man kann das eine haben und das andere komplett verlieren. Wir haben genug Unternehmer gesehen, die alles erreicht hatten und nichts mehr spürten. Deshalb hört unsere Arbeit da nicht auf, wo deine Zahlen stimmen. Da fängt sie erst an.
Was du an diesem Punkt brauchst, ist kein weiterer Ratgeber und kein Motivationsredner mit dem Champagnerglas in der Hand am Golfplatz. Sondern jemand, der schon weiter ist als du – der die schlaflosen Nächte selbst kennt und dich versteht, ohne dir das Gefühl zu geben, du seist selbst schuld. Genau das sind wir.
Jeder in diesem Markt hat eine Geschichte. Unsere hat uns fast alles gekostet – und genau deshalb zählt sie.
Thorsten hat zwanzig Jahre in der Bank verantwortet – bis zur Direktorenebene, im Geschäftskundengeschäft, an genau der Stelle, an der über Kredite, über Wachstum und über das Schicksal ganzer Unternehmen entschieden wird. Er hat Teams geführt, über mehrere Standorte hinweg die Integration zweier Banken verantwortet und danach eine eigene Unternehmensberatung aufgebaut – für Führung, Team, Strategie und Gründungen. Erst dann kam die Gastronomie, sechs Tage vor dem ersten Lockdown – und mit ihr die Entscheidung, das funktionierende Beratungsgeschäft dafür aufs Spiel zu setzen.
Danach der Tiefpunkt: ein falsch gewählter Partner, Unterschlagungen, gekündigte Darlehen, persönliche Haftung mit Haus und Hof. Es ging nicht mehr um Zahlen in einer Bilanz, sondern um das Dach über dem Kopf der eigenen Familie. Fast alle, die es gut mit uns meinten, sagten am Ende denselben Satz: „Lasst euch bloß nicht scheiden.“
Es kam anders. Wir hielten den Betrieb am Laufen, jeweils über achtzig Stunden die Woche. Corinna hielt darüber hinaus die Familie zusammen und fing auf, was fiel. Thorsten war im Krisenmodus gedanklich im Unternehmen gefangen. Wir haben die Krise nicht gegeneinander durchlebt, sondern miteinander. Die Ehe wurde nicht schwächer. Sie wurde stärker. Und unser Sohn, der diese Jahre als Teenager hautnah miterlebte, kam uns näher als je zuvor.
Und weil das die Stelle ist, an der viele zweifeln: Ja, wir haben uns in einem Partner getäuscht. Wir dachten auch, uns passiere so etwas nie – Thorsten hielt sich nach zwanzig Jahren Bank für ausgesprochen menschenkundig, und genau da lag er falsch. Mit dem, was wir heute wissen, und dem Mindset dazu wäre es nie so weit gekommen. Das ist der Punkt: Nicht der Fehler ist die Qualifikation, sondern das, was wir daraus gemacht haben. Wer nie am Boden lag, kann dir nicht zeigen, wie man wieder aufsteht.
Diese Krise hat uns mehrere Hunderttausend Euro gekostet. Was wir daraus gelernt haben, ist um ein Vielfaches mehr wert – und genau das geben wir weiter.
Heute sind wir bankenunabhängig. Von je achtzig Stunden pro Woche auf zwanzig bis dreißig. Und der größte Beweis ist kein Kontostand, sondern eine Entscheidung: Wir könnten bleiben. Wir gehen trotzdem – freiwillig, nach Madeira. Wieder all in, wieder raus aus dem Feld der Sicherheit, nur diesmal aus freier Wahl. Und wir bauen an etwas, das bleibt, wenn wir längst weiter sind.
Und noch etwas, damit kein falscher Eindruck entsteht: Wir sind kein Duo, das behauptet, alles zu können. Wir sind drei Menschen mit klaren Rollen. Thorsten ist der Mann für alles Finanzielle und Strategische: Bank, Finanzierung, Zahlen, Führung, Entscheidungen unter Druck, aus zwanzig Jahren auf der Entscheider-Seite. Corinna ist die, die den Betrieb und die Familie durch die Krise getragen hat: Belastbarkeit, Partnerschaft und die Frauen- und Gesundheitsthemen, über die sonst niemand spricht. Timo bringt die Perspektive der nächsten Generation, die die Krise als Jugendlicher erlebt und trotzdem Nähe statt Distanz gewählt hat. Zusammen decken wir nicht alles ab, weil wir uns überschätzen, sondern weil ein Leben aus mehr besteht als aus der Bilanz.
Und diese Themen besprechen wir nicht zum ersten Mal. Wir begleiten Menschen damit seit Jahren – in der Beratung, im Coaching, unter vier Augen. Neu ist nicht die Erfahrung. Neu ist, dass wir alles unter einem Dach zusammenführen – mit der Tiefe, die wir selbst erst durch die Krise gewonnen haben.
Und wir sind zutiefst überzeugt: Diese Themen hängen alle zusammen, immer. Man kann sie nicht einzeln lösen. Genau deshalb ist es existenziell, sie gemeinsam zu bespielen – hätten wir das nicht getan, hätten wir es nicht geschafft. Das ist kein netter Zusatz. Das ist der Grund, warum es funktioniert.
Wir lehren nichts, was wir nicht selbst durchlebt haben.
Die drei hinter Freigeist

Belastbarkeit, Partnerschaft und die Frauen- und Gesundheitsthemen, über die sonst niemand spricht — sie hat Betrieb und Familie durch die Krise getragen.
Die Perspektive der nächsten Generation — er hat die schwerste Krise als Jugendlicher miterlebt und kam uns näher, statt sich zu entfernen.
Bank, Finanzierung, Zahlen, Führung — zwanzig Jahre auf der Seite, die über Kredite entscheidet.
Es gibt einen Gedanken, der gerade jetzt alles entscheidet. In einer Welt, in der eine Maschine, eine KI, dir in Sekunden jeden Plan, jede Strategie, jeden Text schreibt, ist Wissen wertlos geworden – weil es jeder hat. Knapp ist nur noch eines: das Urteil von jemandem, der es selbst durchgemacht hat. Und ein Mensch, den man spürt. Beides kann die beste KI nicht ersetzen.
Der Markt füllt sich mit einzelnen Stimmen, die dasselbe versprechen wie wir – glatt formuliert, perfekt optimiert. Genau das ist ihr Problem und unser Vorteil. Wir sind keine anonyme Stimme mit einem Kurs oder Programm. Wir sind eine Familie, deren Weg man nachprüfen kann – mit allem, was schiefging und was hielt.
Das ist unser Prinzip in allem: Wir machen dir nicht die Arbeit, die eine Maschine billiger erledigt. Wir geben dir das Urteil, das man nur bekommt, wenn man es selbst bezahlt hat – mit Geld, mit Nächten, mit jahrelanger Lebensqualität.
Das klingt abstrakt, also ganz konkret – hier ist, wobei wir helfen, und woher wir es wissen:
Deine Ehe. Wenn dein Unternehmen wächst und ihr euch dabei verliert, steuerst du auf einen Punkt zu, an dem viele sich verlieren. Uns sagten in der Krise alle, wir sollten uns bloß nicht scheiden lassen. Wir waren nie in einer Ehekrise, keine einzige Nacht. Wir wissen aus dem eigenen Leben, wie eine Ehe unter dem Druck eines Unternehmens nicht nur hält, sondern stärker wird – und genau das verhindern wir bei euch, bevor die Scherben auf dem Boden liegen.
Deine Kinder. Wenn der Druck steigt, driften sie oft genau dann ab, wenn du am wenigsten Kraft hast. Unser Sohn war mitten in der Pubertät, als bei uns alles brannte – das Alter, in dem Kinder normalerweise verschwinden. Er wurde uns näher. Wir zeigen dir, wie aus gemeinsamer Zeit echte Präsenz wird und eine Familie unter Druck zusammenwächst statt auseinander.
Dein Team. Wenn du der Einzige bist, der alles zusammenhält, hast du kein Unternehmen, sondern einen sehr anstrengenden Job. Unsere Leute sind im Schnitt seit über fünf Jahren bei uns – in einer Branche, in der die meisten nach Monaten wieder weg sind. Wir nennen es das self-directed team: ein Team, das sich am Ende selbst führt, weil die Leute wollen. Genau das bringen wir dir bei, bis dein Laden auch ohne dich läuft.
Deine Bank. Wenn es eng wird, ist sie der mächtigste Gegenspieler, den du hast – und der, den du am wenigsten durchschaust. Thorsten hat zwanzig Jahre auf ihrer Seite gesessen. Als wir selbst in Schieflage waren, hat genau dieses Wissen uns das Vertrauen verschafft, das man in so einer Lage normalerweise nicht mehr bekommt. Wir zeigen dir, wie du das Ja bekommst, wenn ein Nein dich das Unternehmen kostet – und wie du irgendwann keine Bank mehr brauchst.
Dein Kopf. Große Entscheidungen trifft man nicht mit einem Kopf, der nie zur Ruhe kommt. Als es am härtesten war, haben wir Alkohol gestrichen, die Ernährung von Grund auf umgestellt und den Sport in den Mittelpunkt gerückt – nicht aus Eitelkeit, sondern um klar zu bleiben. Wer klar ist, hält einen Druck aus, der andere zerlegt. Wir helfen dir, fit und wach zu werden und deinen Körper zum Verbündeten zu machen.
Und zwei Dinge, die Corinna weitergibt und über die viel zu selten gesprochen wird. Frauen vergessen sich selbst – gerade in den Wechseljahren, gerade dann, wenn sie ohnehin für alle da sind. Corinna hilft ihnen, sich zurückzuholen, ohne jemand anderen fallen zu lassen. Und bei Frauendiagnosen, von Venenthemen bis Wechseljahresbeschwerden, gibt sie sich nicht damit zufrieden, dass ein Rezept die ganze Antwort ist – sie arbeitet an den Ursachen. Nicht gegen die Medizin, sondern für die eigene Verantwortung. Unternehmerinnen begleitet sie persönlich.
Und deine Vision. Wenn du eine Idee hast, die außer dir noch keiner sieht, brauchst du keinen, der sie kleinredet, sondern jemanden, der sie größer denkt. Das können wir. Was eine Maschine dir nie geben wird, ist genau das: das Urteil von zwei Menschen, die jede dieser Situationen selbst durchlebt haben.
Unser Banker hat es in einem Nebensatz gesagt, ohne zu ahnen, wie genau er traf. Er hatte recht – aber nicht wegen der Ausbildung. Sondern weil das, was wir wirklich gelernt haben, niemand lernt, der es nicht selbst durchlebt.
Das ist der Unterschied. Das ist der Grund. Das sind wir.
Stell dir vor, es ist in einem Jahr. Dein Unternehmen läuft – auch ohne dich, weil du es endlich so gebaut hast, dass es dich trägt, statt dich zu brauchen. Zu Hause redet ihr wieder miteinander, nicht übereinander hinweg. Ihr habt neue Leidenschaft zueinander gefunden. Deine Kinder haben dich zurück, nicht in Stunden, sondern in Präsenz. Und die Krise, die du vielleicht hinter dir hast, ist kein Makel mehr in deiner Geschichte, sondern dein Fundament: Du weißt jetzt, dass du auch das Schlimmste überstehst – und das nimmt der Angst die Macht über deine Entscheidungen.
Und unter all dem liegt das Eigentliche: dein Mindset. Du bist klar im Kopf, frei für das, was wirklich zählt. Du entscheidest aus Überzeugung statt aus Angst. Freigeist ist am Ende genau das – kein Programm, das man bucht, sondern eine Haltung, die man annimmt.
Und versteh uns nicht falsch: Disziplin bleibt heilig. Wir predigen nicht, weniger zu arbeiten. Wir zeigen dir, wie du dieselbe Disziplin, die dich hierhergebracht hat, endlich in den Dienst von etwas anderem stellst – nicht des Egos, nicht des reinen Geldfokus, sondern der Entscheidung für das Leben, das du eigentlich wolltest, als du Unternehmer geworden bist. Du kaufst bei uns nicht „weniger“. Du bekommst die Fähigkeit, mit voller Härte das Richtige zu verfolgen. Genau das unterscheidet uns von fast allen da draußen.
Du hast aufgehört zu warten. Denn Freiheit kommt nicht, wenn endlich alle Zahlen stimmen. Sie ist eine Entscheidung, jeden Tag neu. Wer wartet, bis alles passt, wartet ewig – es passt nie ganz. Wir haben irgendwann aufgehört zu warten. Das war der Anfang.
Am Ende sollst du Folgendes sagen können – und aufrichtig so meinen:
„Ich habe ein erfolgreiches Unternehmen. Ich liebe meine Familie. Ich bin gesund. Ich bin frei. Ich bin klar in mir. Ich habe Vermögen aufgebaut. Und ich freue mich auf mein Leben.“
Wenn du das sagen kannst und es stimmt, haben wir unsere Aufgabe erfüllt. Das ist unser einziger Maßstab. Nicht dein Umsatz. Nicht die Größe deiner Firma. Dieser "Satz".
Und dann öffnet sich noch eine andere Frage – eine, die du dir vielleicht seit Jahren nicht mehr laut zu stellen getraut hast. Nicht „wie überlebe ich“, sondern: Wie groß kann das eigentlich werden, wenn ich die Decke einfach weglasse? Dorthin führt der Weg am Ende, bis zu einem kleinen Kreis von Familien und einem Tisch am Meer auf Madeira. Aber das ist eine andere Geschichte. Sie beginnt erst, wenn dein Leben dir wieder gehört.
Wir werden dich nicht überreden. Wer sich überreden lässt, ist selten der, der wirklich bereit ist. Entweder du hast dich auf diesen Seiten wiedererkannt, oder du hast es nicht. Wenn nicht, sind wir nicht die Richtigen für dich, und auch das ist vollkommen in Ordnung. Wenn doch, dann weißt du es längst, während du das hier liest.
Der erste Schritt kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Kein Verkaufsgespräch, kein Druck, keine künstliche Knappheit. Nur ein Gespräch zwischen Unternehmern, die dasselbe durchgemacht haben – über deine Lage, ehrlich, auf Augenhöhe. Danach weißt du mehr als vorher, ganz gleich, ob wir zusammenarbeiten oder nicht.
Wir haben mehrere Unternehmen aufgebaut, zwei Krisen überlebt, die uns fast alles gekostet hätten, und uns am Ende bewusst für die Freiheit entschieden. Wir wissen, dass dieser Weg existiert – weil wir ihn gerade selbst zu Ende gehen. Und wir gehen ihn mit denen, die es ernst meinen. Die Tür steht offen. Ob du hindurchgehst, entscheidest allein du.